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Niederländischer Student verkauft seine Online-Daten an Höchstbietenden

Der niederländische Student und Künstler Shawn Buckles hat seine privaten Daten im Internet an den Höchstbietenden versteigert, um gegen den Verlust der Privatssphäre in Zeiten von “Big Data” zu protestieren. Buckles richtete im März eine Webseite mit einem Bieter-System ein, auf dem er seine Daten zum Kauf anbot. Die Auktion endete am 12. April.

53 Gebote gingen ein, am Ende bekam die Nachrichten-Webseite The Next Web den Zuschlag. Für 350 Euro bekam The Next Web Buckles persönliches Profil, GPS-Daten, Daten zu seinen Zugreisen, seinen Kalender, Email- und Online-Unterhaltungen, seine Gedanken (Blog-Einträge) und Informationen über seine Vorlieben als Konsument.

Buckles sagte Wired.com, dass The Next Web die Daten auf seiner bevorstehenden Konferenz nutzen werde, um zum Thema Privatssphäre aufzuklären. Der Erlös der Auktion gehe an eine niederländische Organisation namens Bits of Freedom die sich um den Schutz persönlicher Rechte im digitalen Raum bemüht.

Buckles veröffentlichte zudem ein Pamphlet zur Privatsphäre, in dem er schreibt “Unsere Privatssphäre ist in Gefahr”. Die Gesellschaft verschenke ihre hart erkämpften Rechte im Internet einfach. Der Tage werde kommen, an dem sie das Recht auf Privatssphäre bräuchte.

Bei einigen seiner Freunde kam die Aktion nicht gut an. Buckles erzählte wired.com, einige von ihnen seien sehr erbost darüber, dass er Email-Konversationen mit ihnen öffentlich gemacht habe. Damit hat Buckles nicht nur über seine eigenen Rechte im Netz, sondern auch über die seiner Mitmenschen entschieden – der Aufschrei seiner Freunde scheint Buckles in seinem Anliegen zu bestätigen.

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Der niederländische Student und Künstler Shawn Buckles hat seine privaten Daten im Internet an den Höchstbietenden versteigert, um gegen den Verlust der Privatssphäre in Zeiten von “Big Data” zu protestieren. Buckles richtete im März eine Webseite mit einem Bieter-System ein, auf dem er seine Daten zum Kauf anbot. Die Auktion endete am 12. April.

53 Gebote gingen ein, am Ende bekam die Nachrichten-Webseite The Next Web den Zuschlag. Für 350 Euro bekam The Next Web Buckles persönliches Profil, GPS-Daten, Daten zu seinen Zugreisen, seinen Kalender, Email- und Online-Unterhaltungen, seine Gedanken (Blog-Einträge) und Informationen über seine Vorlieben als Konsument.

Buckles sagte Wired.com, dass The Next Web die Daten auf seiner bevorstehenden Konferenz nutzen werde, um zum Thema Privatssphäre aufzuklären. Der Erlös der Auktion gehe an eine niederländische Organisation namens Bits of Freedom die sich um den Schutz persönlicher Rechte im digitalen Raum bemüht.

Buckles veröffentlichte zudem ein Pamphlet zur Privatsphäre, in dem er schreibt “Unsere Privatssphäre ist in Gefahr”. Die Gesellschaft verschenke ihre hart erkämpften Rechte im Internet einfach. Der Tage werde kommen, an dem sie das Recht auf Privatssphäre bräuchte.

Bei einigen seiner Freunde kam die Aktion nicht gut an. Buckles erzählte wired.com, einige von ihnen seien sehr erbost darüber, dass er Email-Konversationen mit ihnen öffentlich gemacht habe. Damit hat Buckles nicht nur über seine eigenen Rechte im Netz, sondern auch über die seiner Mitmenschen entschieden – der Aufschrei seiner Freunde scheint Buckles in seinem Anliegen zu bestätigen.