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Nützliche Technik

Ich habe keine Lust, mir unzählige Programme auf den Rechner zu installieren. Gibt es eine Komplettlösung?

Ja, die gibt es. Einige Anbieter bündeln Mail-, Surf- und Chatanwendungen zu einem Komplettpaket. Das heißt aber auch, dass man all diese Daten in die Hände eines Einzelnen legt. Egal welchen Anbieter man wählt: Man sollte nie vergessen, dass man seine Daten am Ende immer einem unbekannten Dritten anvertraut.

Eine dieser Anwendungen ist Ipredia OS. Das linuxbasierte Betriebsystem erlaubt anonymes browsen, mailen, chatten und anonymen Dateiaustausch. Ipredia baut die Verbindung über das anonyme Netzwerk I2P auf, eine Alternative zu TOR.

Auch das Programm Tails leistet als digitaler Schutzschild ganz gute Dienste. Tails ist eine Alternative zum TOR Browser Bundle, die neben anonymem Surfen auch sicheres Mailen und Chatten ermöglicht.

Tails steht für “The Amnesic Incognito Live System” und ist kostenfrei erhältlich. Die Software läuft auf DVD, USB-Stick oder SD-Karte und leitet beim Surfen alle ausgehenden Verbindungen über das TOR-Netzwerk. Es verschleiert die IP-Adresse des Nutzers, indem es Zielanfragen immer über mehrere Server leitet. Bei Tails ist zudem das AddOn HTTPS Everywhere vorinstalliert. Die Browser-Erweiterung stellt mit jeder angesteuerten Webseite die sichere HTTPS-Verbindung her, sofern die Seite HTTPS unterstützt. Damit können sensible Daten sicher über das Netz übertragen werden. Zusätzlich verschickt das Programm mit PGP verschlüsselte E-Mails.

Meinen Rechner kann ich  sicherer machen – aber was ist mit meinem Smartphone?

Nicht verzagen! Auch dafür gibt es Lösungen – die allerdings mit Einschränkungen daherkommen. Beim Smartphone gilt: Auch hier gibt es zwar gute Programme für verschlüsseltes Mailen, sicheres Surfen und Chatten, aber wer auf coole Zusatz-Apps nicht verzichten kann oder will, wird am Ende immer ein Datenleck in Kauf nehmen müssen. Denn Snapchat, Instagram und Co. schleusen unsere Daten ziemlich schlecht geschützt durch die Netzwelt.

Die App SilentCircle verschlüsselt Sprach- und Videotelefonate und nutzt dafür eine Peer-to-Peer-Verbindung. Kostenlos ist dieser Service allerdings nicht. Pro Monat laufen für die App knapp 10 Dollar Gebühren auf. Ein Komplettpaket das auch verschlüsselte Textnachrichten ermöglicht, kostet mehr.

Nicht genug? Geld spielt keine Rolle? Dann lohnt der Umstieg aufs Cryptophone. Die Geräte – etwa das der deutschen Firma GSMK – haben eine integrierte Sprachverschlüsselung. Dafür muss man in Sachen Design ein bisschen zurückstecken. Oder man rüstet die gängigen iPhones und Android-Geräte mit dem Headset des Sicherheitsspezialisten Rohde und Schwarz auf, das Gespräche separat verschlüsselt. Die App-Nutzung wird dadurch aber nicht sicherer.

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Ich habe keine Lust, mir unzählige Programme auf den Rechner zu installieren. Gibt es eine Komplettlösung?

Ja, die gibt es. Einige Anbieter bündeln Mail-, Surf- und Chatanwendungen zu einem Komplettpaket. Das heißt aber auch, dass man all diese Daten in die Hände eines Einzelnen legt. Egal welchen Anbieter man wählt: Man sollte nie vergessen, dass man seine Daten am Ende immer einem unbekannten Dritten anvertraut.

Eine dieser Anwendungen ist Ipredia OS. Das linuxbasierte Betriebsystem erlaubt anonymes browsen, mailen, chatten und anonymen Dateiaustausch. Ipredia baut die Verbindung über das anonyme Netzwerk I2P auf, eine Alternative zu TOR.

Auch das Programm Tails leistet als digitaler Schutzschild ganz gute Dienste. Tails ist eine Alternative zum TOR Browser Bundle, die neben anonymem Surfen auch sicheres Mailen und Chatten ermöglicht.

Tails steht für “The Amnesic Incognito Live System” und ist kostenfrei erhältlich. Die Software läuft auf DVD, USB-Stick oder SD-Karte und leitet beim Surfen alle ausgehenden Verbindungen über das TOR-Netzwerk. Es verschleiert die IP-Adresse des Nutzers, indem es Zielanfragen immer über mehrere Server leitet. Bei Tails ist zudem das AddOn HTTPS Everywhere vorinstalliert. Die Browser-Erweiterung stellt mit jeder angesteuerten Webseite die sichere HTTPS-Verbindung her, sofern die Seite HTTPS unterstützt. Damit können sensible Daten sicher über das Netz übertragen werden. Zusätzlich verschickt das Programm mit PGP verschlüsselte E-Mails.

Meinen Rechner kann ich  sicherer machen – aber was ist mit meinem Smartphone?

Nicht verzagen! Auch dafür gibt es Lösungen – die allerdings mit Einschränkungen daherkommen. Beim Smartphone gilt: Auch hier gibt es zwar gute Programme für verschlüsseltes Mailen, sicheres Surfen und Chatten, aber wer auf coole Zusatz-Apps nicht verzichten kann oder will, wird am Ende immer ein Datenleck in Kauf nehmen müssen. Denn Snapchat, Instagram und Co. schleusen unsere Daten ziemlich schlecht geschützt durch die Netzwelt.

Die App SilentCircle verschlüsselt Sprach- und Videotelefonate und nutzt dafür eine Peer-to-Peer-Verbindung. Kostenlos ist dieser Service allerdings nicht. Pro Monat laufen für die App knapp 10 Dollar Gebühren auf. Ein Komplettpaket das auch verschlüsselte Textnachrichten ermöglicht, kostet mehr.

Nicht genug? Geld spielt keine Rolle? Dann lohnt der Umstieg aufs Cryptophone. Die Geräte – etwa das der deutschen Firma GSMK – haben eine integrierte Sprachverschlüsselung. Dafür muss man in Sachen Design ein bisschen zurückstecken. Oder man rüstet die gängigen iPhones und Android-Geräte mit dem Headset des Sicherheitsspezialisten Rohde und Schwarz auf, das Gespräche separat verschlüsselt. Die App-Nutzung wird dadurch aber nicht sicherer.